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Das Einsparpotential im heimischen Stromverbrauch stellt für die meisten Verbraucher die Herausforderung dar, das TV Gerät doch nicht im Standby zu betreiben, sondern es ganz abzuschalten, wenn es nicht benötigt wird. Dass dies ein guter erster Schritt ist, steht außer Frage. Doch ist das nur die halbe Wahrheit. Denn wenn man weiß wie, kann man über das Jahr eine Menge Geld sparen. Bis zu 200 EUR und mehr – pro Jahr – sind da drin. Nur wie?

Die gute Nachricht vorweg: wir müssen jetzt nicht auf Kühlschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner verzichten. Dennoch gibt es auch in diesen Bereichen eine Menge Einsparpotential. Schaut man sich mal den Bereich Waschmaschinen an. Wenn ein Gerät alt ist – und in vielen Haushalten gibt es Maschinen, die schon jenseits der 10-Jahres-Grenze liegen – dann verbraucht es mehr Strom und mehr Wasser. Oder auch ein Kühlschrank der schon 15 Jahre alt ist. Dieser verbraucht mehr, als sein modernes Pendant. „Aber wir können doch jetzt nicht unsere Geräte wegwerfen!“ – das ist das erste Argument. Und doch – man kann. Denn wenn man den neuen Anschaffungspreis einmal gegen die Stromersparnis rechnet, dann hat man das neue Gerät im Idealfall nach drei Jahren wieder „drin“. Und drei Jahre sind für einen Kühlschrank kein Alter.

Neben solchen mehr oder weniger offensichtlichen Dingen, gibt es aber noch weitere Sachen, an die man denken sollte um Energie zu sparen. Ganz besonders Standby-Geräte sind so eine Sache. Aber auch die Heizungspumpe die in den Sommermonaten nicht gebraucht wird, aber, sodann nicht abgestellt, soviel Strom frisst, wie die gesamte Hausbeleuchtung bräuchte, wenn sie Tag und Nacht an wäre.

Lernbedarfe

Die Experten für Energiebedarfe sind die Energieberater. Diese wissen genau, wo man die versteckten Energievampire findet, die über den ganzen lieben langen Tag den Strom in kleinen Mengen „wegnuckeln“ um am Ende das Kleinvieh zu sein, was am meisten Mist macht. Doch auch Energieexperten wollen auf dem neuesten Stand sein. Hierzu bietet das Forum Hausgeräte einen eLearning-Bereich an, in dem sich alles um die richtigen Stromsparansätze dreht. Dieser eLearning-Anteil ist auf zweierleiweise bemerkenswert: Zum einen wurde die Lernlösung auf besonders kostenbewusste Art und Weise umgesetzt. Das Budget der Informationsplattform war begrenzt und es musste daher eine Lösung gefunden werden, die sowohl kostengünstig, als auch Lerneffizient ist. Dies hat man mittels Lernmodulen realisiert, die man im Opensource LMS Moodle untergebracht hat.

Zum anderen bietet die Lernplattform die ganze Contentbandbreite, die ein modernes Lernsystem bieten sollte. Seien es Livemitschnitte aus Tagungen, Konferenzen oder Roadshows, oder aber Tonaufzeichnungen und Grafiken, die den Inhalt verständlich abrufbar halten.

Die Zielgruppe der Energieberater wird auf diese Art und Weise an das Thema Haushaltsgeräte herangeführt. Waren diese Berater zuvor in der Hauptsache Experten für Wärmedämmung, so werden Sie jetzt durch die leichte Zugänglichkeit der Lernmodule für Energiefragen rund um die Weiß- bzw. Braunware.

Projektverlauf

Die Umsetzung der Lernplattform in Moodle und mit dem Autorentool Articulate gestaltet sich denkbar einfach, da die technischen Herausforderungen in Sachen Moodle minimal sind. Aufwändiger hingegen gestaltete sich eine gute Aufbereitung verschiedener Inhalte die nunmehr in die Lernplattform einfließen sollten. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Anbieter wurde dieses Ziel schnell und reibungslos erreicht.

Projektergebnis

Alle Herausforderungen, die im Laufe des Projekts auftraten, konnten gemeinsam gelöst werden. Gerade, wenn man umfangreiche Inhalte aus verschiedenen Bereichen in ein eLearning Tool packen möchte, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Auftraggeber besonders wichtig. Nur so kann die beste Umsetzung im Rahmen der Möglichkeiten erzielt werden, und das ist mit diesem Projekt sehr gut gelungen.